Travel Guide | Paris

Paris. Was soll ich sagen? Paris. Wenn es eine Stadt auf der Welt gibt, die so wahres Heimgefühl bei mir auslöst, so bekannt ist und und doch jedes Mal wieder etwas Neues zu entdecken bereithält, dann ist das Paris. Wenn es eine Stadt gibt, die den Namen "Stadt der Liebe" so verdient hat, dann ist es tatsächlich Paris. So voller Charme, Geschichte und Kultur. Perfekt für einen Städtetrip voller Museen, Pausen in hübschen Cafés und Spaziergängen durch die engen Gassen und weiten Anlagen der Tuilerien. Perfekt für ein Wochenende mit dem Herzmann. 

 

Meine absoluten Highlights der Stadt, die schönsten Museen und Spaziergänge, das zeige ich euch heute, denn Paris lohnt sich nicht nur sowieso immer für einen Besuch, nein! Mit dem TGV ist man binnen 3 1/2h Stunden von Frankfurt (3h ab Mannheim) in der pulsierenden Großstadt Frankreichs. Und falls ihr noch unter 26 Jahre jung seid, dann vergesst euren Ausweis bitte nicht, denn in jedem staatlichen Museum (bspw. Louvre) gibt es für euch freien Einlass. 

 

L'arc de triompe

 

Eines meiner liebsten Sehenswürdigkeiten in Paris, ist definitiv der Triumphbogen. Als Soldatendenkmal gebaut, steht er besonders durch seine einmalige Lage für ein richtiges Wahrzeichen Paris. Die verschnörkelten Figuren und Verzierungen zu bestaunen, ist ebenfalls so spannend wie den drumherum brausenden Verkehr. Hinzu kommt, dass man direkt hinter dem Bogen schnurstracks auf die moderne Interpretation, Grande Arche, blicken kann. Der Vorteil des Triumphbogens gegenüber dem Eiffelturm ist vor allen Dingen, dass man als jugendlicher EU-Bürger kostenlos die Stufen des Bogens erklimmen darf. Von oben genießt man nämlich ebenfalls einen herrlichen Blick über ganz Paris - samt Eiffelturm. 

 

Eiffelturm

 

Dennoch darf der Eiffelturm bei keinem Paristrip fehlen. Vor allen Dingen nachts versprüht der Turm einen solchen Charme, ja, eine gewisse Magie. Allein beim Aussteigen aus der Métro, beim ersten Blick auf den hellerleuchtenden Eiffelturm bildete sich die erste zarte Gänsehaut. Doch erst unter dem Aussichtspunkt spürt man die ganze Größe des Wahrzeichens. Jetzt aber schnell weiter, denn immer zur vollen Stunde erstrahlt der Turm nicht nur, sondern blinkt und erhellt ganz Paris. Der beste Platz, um dieses Spektakel zu sehen, ist jedoch auf der anderen Seine-Seite, genauer gesagt am Palais du Trocadéro.

 

Musée d'Orsay & Pont Alexandre III

 

Mein liebstes Museum in Paris ist tatsächlich nicht das Louvre, sondern das Musée d'Orsay. Ein ehemaliger Bahnhof, welcher in ein weltbekanntes Kunstmuseum verwandelt wurde. Abgerissen sollte der Bahnhof werden und diesen Ankunftshallen-Charme hat sich es sich auch bewahrt. Hier zahlt man als junger Europäer nichts, darf dafür aber Kunstwerke von Van Gogh, Monet oder Rodin bestaunen. 

 

Um die Seine zu überqueren ist die Pont Alexandre III meiner Meinung nach die beste Möglichkeit. Die breite Brücke ermöglicht nicht nur einen wunderbaren Blick auf die drumherum gelegenen Sehenswürdigkeiten, sondern führt schnurstracks auf das Hôtel des Invalides zu. Architektonisch ist sie ebenfalls ein Meisterwerk und durch ihre Schnörkel und Verzierungen die schönste Brücke in Paris. Ihre Goldelemente bilden den perfekten Weg zur Goldkuppel des Invalidendoms. 

 

schloss von versailles

 

Eines der wenigen Sehenswürdigkeiten, die ich nicht schon vorher gesehen hatte, war der Schlossgarten von Versailles. Bei meinem damaligen Besuch hatte es so stark geregnet, dass ich nur das Schloss von innen bestaunen konnte. Deswegen ging es diesmal bei strahlendem Sonnenschein mit dem Zug in das nahegelegene Versailles. Auch hier konnten wir wieder an den Schlangen am Ticketstand vorbei und mit Audioguides bewaffnet die Räume und die Gärten der Schlossanlage besichtigen. 

 

Stadtspaziergang & Louvre

 

Besonders gerne laufe ich einfach durch die belebten Straßen der Stadt. Jedes Mal entdeckt man neue Winkel und Orte, die zuvor nicht da gewesen und die jedes Mal wieder eine Überraschung beinhalten. Allein die Fassaden der Wohnhäuser sind in Paris so wunderschön, dass sich ein entspannter Bummel auf den großen Boulevards lohnt. 

 

Die ehemalige königliche Stadtresidenz beinhaltet nicht nur das größte Kunstmuseum der Welt, sondern auch die schönsten Zimmer, durch die man stundenlang herumspazieren könnte. Der Eintritt lohnt sich meiner Meinung nach aber nur für Unter 26-Jährige, da es in vielen Teilen (besonders im Flügel der Mona Lisa) so dicht und laut zu geht, wie sonst nur auf einem Rummel. Dennoch sollte jeder Besucher Paris wenigstens einmal im Museum gewesen sein, da es dort - wie gesagt - vor allem die Architektur des Gebäudes und ruhigere Winkel zu bestaunen gibt. 

 

Sainte-Chapelle

 

Nun kommen wir auch schon zu meiner heißgeliebten Sainte-Chapelle. Vergesst Notre-Dame und von mir aus auch Sacré-Coeur, denn einzig und allein diese kleine Kapelle versprüht eine Magie wie kaum ein anderes Gebäude. Die kleine und ganz versteckt gelegene Kapelle (im Inneren des Justizpalastes) besteht zumindest im Obergeschoss fast einzig und alleine aus buntem Fensterglas. Sobald man vor diesen Massen an Glasblättchen steht und das bunte Licht in den Innenraum einfällt, entsteht eine so besondere Atmosphäre. Auch hier gilt wieder: Ausweis vorzeigen und an den Warteschlangen vorbei huschen. 

 

montmartre & Sacré-Coeur

 

Eines meiner liebsten Stadtviertel ist das Künstlerviertel Montmartre. Wie der Name schon verrät ist das auf einem Hügel gelegene Viertel voll von Malern und Straßenkünstlern. Wer schon immer mal eine Karikatur von sich ins Fotoalbum kleben wollte, ist hier auf jeden Fall richtig. Doch mich begeisterten vielmehr die imposante Bauweise der Sacré-Coeur und den Blick, den man von ihren Treppen aus auf Paris werfen konnte. 

 


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