Daily Yoga Routine

Meine tägliche Yoga Routine mit Tipps für mehr Sport und Bewegung im Alltag.

 

In den letzten Wochen merkte ich eine zunehmende Veränderung. Ständig standen Termine an und Dinge, die sich nicht mehr aufschieben ließen und umgehend umgesetzt werden mussten und schließlich begann auch wieder die heißbeliebte Vorlesungszeit an der Uni. Da sich aufgrund dieser Veränderungen und der langersehnten Couch-Potatoe-Abende, weder Laufen, Schwimmen noch Yoga in meinen Tagesablauf integrieren ließen, versuchte ich mit folgendem Suchbegriff bei YouTube meine Gelenke binnen weniger Minuten wieder fit zu machen. "Spagat lernen (in 5 Minuten, was natürlich absoluter Blödsinn ist, aber ordentlich viele Zuschauer darauf klicken, um sich die nächsten 45 Minuten durch ein anstrengendes Yoga-Workout zu quälen)". 

 

Natürlich ist das nun sehr amüsant, aber da mein Fitness-Faktor vor wenigen Wochen noch auf einer Skala von 1 bis Baklava definitiv im Bereich der Backware lag, wollte ich unbedingt wieder hin zu einer täglichen Runde Yoga und Pilates. 
Woher der plötzliche Sinneswandel?
Das hängt u.a. mit folgenden Faktoren zusammen:

 

 

Vor wenigen Wochen las ich schließlich von einem Sachverhalt, der durch unzählige fundierte Studien belegt ist und der mich dazu brachte mich wieder kontinuierlich auf die Yoga-Matte zu schwingen. Es ist egal, ob du die ganze Woche über dich sehr gesund ernährst (wobei auch dies in den vergangenen Wochen etwas auf der Strecke blieb), aber dich nie bewegst, ODER ob du täglich Sport machst, aber dich ungesund ernährst - beides bringt genau dasselbe Resultat hervor, nämlich: 

NICHTS. 

 

Sprich: Wenn du nur einen der Faktoren in deinem Alltag berücksichtigst, wirst du dadurch nicht "wenigstens 50% gesünder". (Ist das nicht unfair?) 

Entweder/oder funktioniert eben leider nicht, sondern ausschließlich und nur beides. 

 

Willst du als ein nachweisbar verringertes Risiko für sehr viele Erkrankungen haben, musst du dich gesund ernähren UND dich mindestens 6 Mal/Woche mindestens 30. Min. lang bewegen. Als Bewegung zählt aber auch Radfahren oder Spazierengehen.

 

Ich nahm mir nach diesem Artikel erst mal wieder mein Yogakissen und -matte hervor. 

 

Meine tägliche Yoga Routine mit Tipps für mehr Sport und Bewegung im Alltag.

 

Hinzu kommt, dass ich mit der Zeit und zunehmender Lektüre ein waschechter Kneipp-Fan geworden bin. Und die Studie, die ich in einem Magazin laß, untermauerte die ganzheitliche Lehre des Pfarrers Kneipp, der bereits von 150 Jahren betonte, dass die Ganzheitlichkeit zum gewünschten Erfolg führt: erst, wenn alle 5 Säulen (Bewegung, Ernährung, Wasser, Pflanzen, Balance) ihren Platz im Alltag finden, kann man fit und gesund bis ins hohe Alter bleiben. 

Ganz ohne strenge Gebote oder ideologische Glaubenssätze, aber mit sehr praktischen Tipps, die heute wissenschaftlich nachweisbar und bestätigt sind, war er ein echter Pionier der modernen Gesundheitslehre. Und hat mir dabei geholfen gegen Verspannungen im Rücken- und Nackenbereich durch das viele am Schreibtischsitzen mit leichten und fliesenden Yoga-Übungen entgegen zu wirken. 

 

 

Meine tägliche Yoga Routine mit Tipps für mehr Sport und Bewegung im Alltag.

 

Aber ich kann noch so viel lesen und hören: Mein Alltag ist momentan so ausgefüllt, dass Bewegung auf meiner Liste unter 178 steht - grundsätzlich finde ich es durchaus wichtig, aber auf die Dauer kann ich nur etwas durchziehen, was mir wirklich, wirklich Spaß macht. 

Und den größtmöglichen Spaß habe ich nunmal beim Yoga und Pilates - und da sind wir schon beim Spagat.

 

Wann ist das überhaupt passiert, dass man Sport nur noch als Mittel zum Zweck nutzte? In 3 Übungen zum Knackpo, Beach Body in 5 Wochen, 10 Minuten-Workout für straffe Oberarme - so verständlich der Wunsch nach Idealmaßen ist, so unrecht tut er der ganzen Sache. 

 

Wisst ihr noch, wie schön es war, wenn man als Kind an warmen Sommerabenden Stundenland Ball auf der Straße spielte, bis man aus der Puste kam und bis die Erwachsenen einen zwangen ins Bett zu gehen? 

Könnt ihr euch noch erinnern, wie man mit den Fahrrädern in der Gegend herum sauste, so schnell man in die Pedale treten konnte - und das Glücksgefühl, welches man dabei empfand, wenn der Fahrwind die Haut streifte? 

Oder wie gut es sich anfühlte, wenn man auf Partys so wild tanzte, bis man wirklich, wirklich ausgepowert und verschwitzt war und einfach nicht mehr konnte? 

Kein Mensch dachte dabei: "Cool, wieder so und so viele Kalorien verbraucht."

Man hatte einfach nur Spaß an der Sache an sich. 

 

Ich jedenfalls will es ausschließlich genauso machen: 

ich will schauen, dass ich meinem Körper etwas Gutes tun kann und was mein Körper alles schafft und dabei die größtmögliche Lebensfreude und -lust empfinden. 

Ich will außer Atem sein und stöhnen vor Anstrengung und Muskelkater haben und meine körperliche Stärke spüren.

Und zwar ohne den Gedanken im Hinterkopf zu haben, was für eine tolle Taille das ergibt, sondern zu merken wie gut das für mein Herz-Kreislauf-System ist. 

 

Wer von euch macht mit? 

 

Dabei ist es wirklich absolut zweitrangig, welche Art von Bewegung ihr für euch wählt: Ob ihr 20 Minuten lang Seil oder Trampolin hüpft, mit den Kindern im Park Fangen spielt statt auf der Parkbank auf's Handy zu schauen oder in einem See in der Nähe einige Bahnen zieht, ob ihr wandert oder sogar nur jedes Mal die Treppe anstelle des Aufzuges nehmt - das alles zählt schon als Bewegung!

 

 

Meine tägliche Yoga Routine mit Tipps für mehr Sport und Bewegung im Alltag.

 

Kunterbunte Grüße

Fabi 


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